Für diesen Sommer hatte ich mir ein ambitioniertes Ziel gesetzt: den John Muir Way zu laufen, von Küste zu Küste.
Der John Muir Way: einmal quer durch Schottland
Der John Muir Way ist ein rund 215 Kilometer langer Weitwanderweg, der Schottland einmal komplett durchquert – von Dunbar an der Ostküste bis nach Helensburgh an der Westküste. Na ja, eigentlich geht er traditionell genau anderes herum, aber ich lief so. Benannt ist der Weg nach John Muir, einem gebürtigen Schotten aus Dunbar, der im 19. Jahrhundert in die USA auswanderte und dort zu einer der zentralen Figuren der Naturschutzbewegung wurde. Er setzte sich maßgeblich für die Gründung mehrerer amerikanischer Nationalparks ein, darunter Yosemite. Seine Ideen prägen den amerikanischen Naturschutz bis heute.
Ich lief den Weg von seinem Geburtshaus in Dunbar aus Richtung Westküste, Stück für Stück, über den ganzen Sommer verteilt, weil ich es am Stück nicht machen konnte (keine Urlaubstage mehr). Aber so war es zumindest auch nicht wirklich ein Rennen gegen die Zeit, sondern einfach eine Etappe nach der anderen, so wie es passte. Aber eigentlich soll es in diesem Post vor allem um etwas anderes gehen: um wirklich bequeme Laufschuhe. Denn die braucht man natürlich auf jeden Fall für so einen Weitwanderweg.

Es geht um die Füße: bequeme Laufschuhe mit breiter Zehenbox
Wer über 200 Kilometer läuft, merkt schnell, wie wichtig die richtigen Schuhe sind. Und genau hier kommen meine neuen Lieblingsschuhe ins Spiel: Schuhe der Marke Altra Running, insbesondere Altra Lone Peak und Altra Olympus. Was diese Schuhe so besonders macht, ist die sogenannte breite ‘Toe Box’ – die breite Zehenbox. Gemeint ist damit einfach der vordere Teil des Schuhs, in dem die Zehen bei Altra so richtig Platz haben. Bei den meisten herkömmlichen Laufschuhen werden die Zehen mehr oder weniger zusammengedrückt. Wer breitere Füße hat merks es vielleicht auch dann schon, aber beim langen laufen ist es sicher noch mehreren bekannt. Bei Altra ist das komplett anders: der vordere Teil des Schuhs ist bewusst breit und rund geschnitten, sodass sich die Zehen beim Laufen ganz natürlich spreizen können.

Jeder Fuß ist anders – und Altra hat viele Formen
Das Schöne an Altra Running ist, dass die Marke nicht nur ein einziges Modell mit breiter Zehenbox anbietet, sondern verschiedene Passformen für unterschiedliche Füße. Manche Modelle sind etwas schmaler in der Mitte aber haben dennoch auch die breite Zehenbox. Für mich persönlich haben sich der Original Lone Peak und Olympus as perfekt herausgestellt. So bequem bin ich bisher noch in keinem Laufschuh unterwegs gewesen.

Wer es lieber etwas softer mag, findet bei Altra auch Modelle mit deutlich mehr Dämpfung und Polsterung. Der breite Zehenraum bleibt dabei erhalten, nur das Laufgefühl selbst wird dann noch etwas gemütlicher und weicher für diejenigen, die es so mögen. Es lohnt sich also, ein bisschen zu vergleichen und das Modell zu finden, das zum eigenen Fuß und Laufstil passt. Von Olympus gibt es zudem auch einen Wanderstchuh.
Ein Paar für den ganzen Sommer

Denn ich habe den Schuh schon auf Usedom und den vielen Strandwanderungen dort erprobt. Dabei macht er sich auch in sportlichem Outfit mit Denim eigentlich ziemlich gut (Bild unten). Bei meinen Strandkilometern und den 215 Kilometern vom John Muir Way bin ich nun gespannt, wie lange die Schuhe noch weiter mitmachen! Bisher sind sie ein verlässlicher Begleiter!
Und welche Schuhe tragt ihr gerne bei langen Spaziergängen und Wanderungen?
