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Meine Erfahrungen mit Salt-Water Sandalen: Swimmer und Original im Vergleich – welche Sandale ist besser?

Seit dem letzten Sommer habe ich Salt-Water Sandalen im Schrank. Seit kurzen zwei verschiedene Styles: Swimmer und Original. Heute gibt’s meine Erfahrung im Vergleich – welche Sandale ist besser? Salt-Water Sandalen kommen aus den USA und das Design der Original-Sandale geht in die 1940er Jahre zurück. Damals wurden sie aus überschüssigem Leder gefertigt. Dies war ein Resultat der Lederengpässe im 2. Weltkrieg. Die Sandalen boten da noch die Möglichkeit, sozusagen noch mehr aus dem Leder, das es gab herauszuholen. Und so verwendete Walter Hoy sein überschüssiges Leder, um ein Paar Sandalen für seine Tochter Margery anzufertigen. Dies das sprach sich schnell herum und so gab es bald eine grosse Nachfrage nach Sandalen für Kinder. Genau daher kennt ihr sie vielleicht auch, denn man sieht Salt-Water Sandalen an vielen Kinderfüssen. Aber heute gibt es sie eben auch für uns Erwachsene. Hergestellt werden sie noch immer im Familienunternehmen und Handarbeit spielt weiterhin eine wichtige Rolle. Ein wenig mehr über die Sandalen und darüber, wie sie die Welt erobert haben, könnt ihr hier im Guardian lesen.

Aber was sind nun meine Erfahrungen mit Salt-Water Sandalen?

Auf den ersten Blick sehen die Swimmer und Original Salt-Water Sandalen sehr ähnlich aus. Was die Lederflechtung der Sandale angeht sind sie es auch: sie ist identisch. Dies Flechtung eignet sich besonders gut für etwas breitere Füsse und ist auch ein Hauptgrund, warum ich sie so gut finde. Wer schmalere Füsse hat ist sicher mit den verstellbaren Classic oder Boardwalk besser dran; für ganz schmale Füsse ist die Retro Sandale super. Der Unterschied zwischen Swimmer und Original liegt in der Sohle: diese ist bei der Swimmer Sandale sehr dick, beim Original sehr dünn. Und genau darum unterscheiden sich die Erfahrungen.

Swimmer Salt-Water Sandalen: laufen wie auf Wolken

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Auch wenn sie fürs Wasser gemacht sind – darum heissen sie ja auch Swimmer. Es gab sie eigentlich immer nur für Kinder, aber seit einiger Zeit nun auch in Grössen für Erwachsene. Sie sind unglaublich bequem und darum liebe ich sie. Ich bin kürzlich in Brüssel fast jeden Tag mit ihnen durch die Stadt gelaufen. Es war sprichwörtlich himmlisch. Zu Beginn war dies allerdings gar nicht so: nach dem ersten Einsatz hatte ich Blasen an zwei Stellen am Fuss und war schon drauf und dran, sie abzugeben. Dann fiel mir der Tipp von der Salt-Water Webseite wieder ein: mit den Sandalen angezogen für ein paar Minuten ein Fussbad machen und sie danach anlassen, bis sie trocken sind. Und was für ein Tipp es war: sie passen nun wie angegossen und schmiegen sich butterweich um meine Füsse. Es liegt auch daran, dass sie keine Naht am Rand haben, wie die Original Sandale.

Leider ist aber der himmlische Vorteil der dicken Sohle etwas unansehnlich, anders kann ich es nicht sagen. Es liegt schon sogleich am Farbton der Sohle: ein Weiss mit einem leichten Gelbstich. Wenn man sich das so ansieht, ist es nicht wirklich besonders schön. Dennoch empfehle ich die Swimmer Sandalen trotzdem: ich habe in meinem ganzen Leben noch niemals eine bequemere Sandale besessen und von oben liebe ich auch den Look sehr. Wer schaut schon auf die Sohle, wenn man wie auf Wolken läuft! Darum bin ich mir auch sicher, dass ich sie mir noch in einer anderen Farbe kaufen werde – Blau hatte ich ausgewählt, weil es im Sale war und gut zu etlichen meiner Sommeroutfits passt. Aber die in Rot zum Beispiel finde ich auch herrlich.

Original Salt-Water Sandalen: die perfekte Sommersandale für Strand und Strandbar

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Hier macht sich natürlich vor allem erstmal die Farbe bemerkbar: ich liebe das Roségold einfach. Es ist super. Aber Farben gibt es bei allen Modellen viele, sie sind also nicht das Hauptmerkmal – wobei die Original Salt-Water Sandalen tatsächlich die meisten Farben zu bieten haben. In vielerlei Hinsicht sind die Original Sandalen wirklich die perfekten Sommersandale für den Strand und die Strandbar. Also für kurze und „weiche“ Wege. Ist man länger auf Asphalt unterwegs, sind sie weniger gut geeignet: durch die dünne Sohle spürt man irgendwann jeden noch so kleinen Stein unter dem Fuss. Ich hatte sie kürzlich in Belgien am Strand an. Auf dem Weg dorthin machten wir aber zunächst Mittagspause in Brügge. Dort gibt es fast nur Kopfsteinpflaster – es war mit diesen Sandalen, da muss ich ehrlich sein, keine Freude (meine Swimmer Sandalen hatte ich damals leider noch nicht. Heute weiss ich: sie hätten es perfekt gemeistert.

Dennoch bleibe ich auch weiterhin in diese Sandalen ganz verliebt. Sie sind leicht – und leich verstaubar. In jedem Jahr gibt es tolle neue Farben und man kann tatsächlich, wenn man im Sale kauft, ganz günstig eine kleine Kollektion für verschiedene Outfits machen. Fürs Streifen durch Sand und Meer sind sie einfach wunderbar.

Mein Fazit

Ich habe beide Modelle eigentlich nur durch Zufall: hätte ich die Swimmer Sandale nicht zufällig im Sale gesehen, hätte ich sie wohl nicht ausprobiert. Ich freue mich noch heute, dass ich es gemacht habe. Denn müsste ich mich auf eine Sandale festlegen, wäre es auf jeden Fall die Swimmer – trotz und gerade wegen – der Sohle. Aber das Original hat Vorteile, insbesondere auf Reisen mit wenig Gepäck. Wer keine langen Wege über Asphalt plant, ist auch mit den Original Salt-Water Sandalen perfekt für den Sommer ausgestattet.

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Weiter Infos

Classic & Boardwalk sind im Prinzipe das Original & Swimmer Äquivalent – einmal dünne, einmal dicke Sohle, nur eben nicht mit Flechtung, sondern in einer verstellbaren Version mit Schnalle.

Im Web: https://www.salt-watersandals.com/eu-de

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