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Die styleREBELLES Sonntagsfrage: Deine liebste Nach-Pandemie Fantasie?

Fragen Sie sich auch, welchen Traum Sie sich als Allererstes erfüllen werden, wenn wir die Pandemie einmal im Griff haben sollten? Ist es eine große Party mit allem Schnipp und Schnapp oder einfach nur ein unbeschwertes Essen mit ihren Liebsten im Restaurant? Hier sind unsere Antworten.

 

Tanja

Sonntagsfrage Stylerebelles nach Corona Tanja

Ich miete in London die Lady of the Grapes Weinbar, denn ich möchte gerne feiern. Dafür habe ich einen konkreten und guten Grund, aber über den erzähle ich euch ein anderes Mal. Lady of the Grapes ist zum Feiern jedenfalls ideal. Nicht zuletzt, weil ich schon so schöne Erinnerungen mit der Bar verbinde. Man kann die Vergangenheit nicht noch einmal erleben. Aber man kann Orte durch sie anders erleben. Ich mag das. Und überhaupt: Lady of the Grapes passt so prima: europäisch in London; Frauenpower; leckeres Essen und einfach ein Ort für eine gute Zeit mit lieben Menschen. Genau darum geht es mir natürlich insbesondere bei meiner Fantasie. Wir trinken Wein – ich sicher einen Riesling aus Deutschland und bestimmt auch einen Wein aus Neuseeland. Fürs Heimatgefühl. Dazu gibt es französische Charcuterie und bestimmt auch das Fondue. Es ist immer himmlisch (an die Hüften wird hier mal einen Moment lang nicht gedacht). Aber vor allem wird geredet. Den ganzen Abend lang. Über Hinz und Kunz. Über Wichtiges und Unwichtiges. Über Ernstes und Lustiges. Es wird viel gelacht. Es wird alles eben so, wie es ist unter Freunden ist, die durch dick und dünn gehen. Und es wird sie endlich wieder geben: die richtige – und nicht nur virtuelle – Umarmung.

 

Cerstin

Spa day
Ich verbringe einen ganzen Tag mit meinen Freundinnen im Mediterana. Wir gehen in die Sauna, wir schwimmen im Außenbecken und dümpeln eine Stunde oder länger im Whirlpool rum. Vielleicht legen wir uns auch gut eingemummelt für eine Zeit lang draußen in einen Liegestuhl und lassen uns die Sonne auf die Nase scheinen. Wir sitzen stundenlang zusammen am Feuer und erzählen uns all die großen und vor allem die kleinen Geschichten, die uns in den letzten Tagen passiert sind. Zwischendurch haben wir ein Kaffeepeeling, eine zweistündige vierhändige Ayurvedamassage, eine Fußreflexzonenbehandlung und eine Gesichtsbehandlung mit hochwertigen Pflegeprodukten. Wir schlafen, lesen und lachen manchmal aus vollem Herzen und die Menschen um uns herum lächeln alle zurück. Niemand schreckt zusammen, wenn mal jemand hustet. Abends gehen wir im hauseigenen Restaurant schick essen. Drei Gänge mindestens mit Weinbegleitung. Jede bestellt einen anderen Wein und wir lassen uns gegenseitig probieren. Wir fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause und zum Abschied drücken wir uns. Ganz lange. Und ganz feste. So als wollten wir uns nie wieder loslassen.

 

Ursel


Ich setze mich ohne Maske in den Zug nach Paris. Dort lasse ich mir beim Friseur meine inzwischen schon ganz schön langen grauen Haare schneiden – très chic à la parisienne. Ich gehe durch eins der großen Kaufhäuser, durch jede einzelne Abteilung. Ich kaufe schönes Briefpapier, Zeitschriften und eine Duftkerze. Weiter gehts zu Issey Miyake. Ich ziehe alles an. Ob ich auch was kaufe? Könnte sein. Zu Fuß gehe ich den langen Weg vom Place de la Concorde zum „La Coupole“. Ich gehe wie ein kleiner Hund, schaue in jedes Gesicht, in jeden Hauseingang, in jedes Schaufenster, rieche und schnüffle, genieße. Im Restaurant treffe ich Freunde. Wir verteilen Wangenküsse, liegen uns in den Armen, sitzen eng zusammen an einem langen Tisch und reden und lachen in einer Tour. Endlich sehen wir uns wieder WIRKLICH und nicht nur auf Skype. Zur Feier des Tages beginnen wir mit Champagner. Ich esse Avocado mit Crevetten, Fisch und Crepes Suzettes. Zum Schluss ein Absacker mit allen zusammen an der Hotelbar. Vielleicht auch zwei.

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4 Kommentare

  1. 08/02/2021 / 07:49

    Liebe Ursel,
    wie wahr ! Unsere Vorfreude bezieht sich schon auf diese
    Live- Nähe … und wie du sagst: „;Man schaut in jedes
    Gesicht und “ … busselt sogar wieder ( ohne Angst )
    Ich freue mich auch schon auf dieses “ Live-Dasein“,
    durch unsere vielen Lockdowns inzwischen bewusster,
    sinnlicher und eben NÄHER !
    LG deine Marion

  2. 08/02/2021 / 18:54

    Liebe Marion, ich habe da diese Vision: Ein schöner, warmer Frühlingstag. Wir sitzen in der Sonne im Straßencafé, ohne Masken, und essen Törtchen. Wir erzählen und lachen in einer Tour. Hoffentlich kommt es so. Bleibt gesund und auf bald.

  3. Susa Berg
    10/02/2021 / 14:23

    An Euch Drei – ich bin dabei! Alle drei „nach-Pandemie“-Vorhaben finde ich herrlich. Das Leben, ein Fest.
    Herzliche und zuversichtliche Grüße in die Runde von Susa

  4. 10/02/2021 / 14:52

    Merci, liebe Susa!

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