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Warum Ballerinas mein Ein und Alles sind

Ich bin eine grosse Ballerina-Liebhaberin. Egal ob in besonders „gut belüftet“ von Geox, faltbar im Tragebeutel von Tory Burch, oder die Ballerinas von Melissa für Regentage, ich bin von allen begeistert. Zwar gefällt auch mir die Idee vom High Heel – und natürlich besitze ich welche – aber in meinem Alltag haben sie eigentlich keinen Platz. Dafür gehe ich viel zu viel zu Fuss, gerade im Moment, und stehe sonst auch oft. Da kann ich High Heels vergessen. Und so schwöre ich auf flach. Aber Ballerinas sind für viele ein must-have, denn sie gehen eigentlich für alles. Egal, ob mit Jeans und gestreiftem T-Shirt oder zu einem Kleid. Auch kann man sie natürlich wunderbar einpacken – im Koffer, aber auch in der Tasche, wenn man mit High Heels unterwegs ist; si sind dabei so eine Art Versicherung für die Füsse.

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Und so sind sie also prima, die Ballerinas

Aber woher kommen sie denn eigentlich, diese zeitlosen Alleskönner? Natürlich aus dem Ballett abgeschaut, aber populär wurden sie erst Mitte des 20. Jahrhunderts. Es war wohl die Moderredakteurin Diana Vreeland, die 1941 die Idee hatte, eine Art Ballerinaschuh auch als Schuhwerk im normalen Leben zu nutzen. Das lag wohl zumindest zum Teil auch am Krieg: Schuhe waren rationiert, auf Ballerinas traf das jedoch nicht zu. Auf jeden Fall gab es ihr sei Dank 1941 in Haper’s Bazaar ein Foto von Ballerinas mit dem Slogan „wear ballet flats“.

Aber auch einige Designer begannen um diese Zeit damit, Ballerinas zu entwerfen. Das sie an Popularität gewannen lag nicht zuletzt auch an Brigit Bardot: sie fragte in den 1950ern Rose Repetto, ob sie nicht ein flexibles Paar Ballerinas entwickeln könnte. Die Cendrillon Ballerinas waren geboren. Bardot trug die Schuhe 1956 in ihrem Film And God Created Woman. Ein Jahr später legte Audrey Hepburn im Film Funny Face mit schwarzen Ballerians nach, und katapultierte sie damit sozusagen weiter nach vorne.

Seitdem gibt es viele Variationen und auch den ein oder anderen Exoten, der wohl besser als Fetish beschrieben werden kann – so zum Beispiel ein Design von Christian Louboutin.

Letztendlich sind aber natürlich nicht nur flache Ballerina Schuhe aus dem Ballett abgeschaut, sondern Ballerinas und ihre Mode selbst inspirieren schon lange. Darüber kann man mehr in der Ballerina: Fashion’s Modern Muse Ausstellung erfahren.

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