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Seren für reife Haut über 50: Vier Madara Produkte im Test

Close-up einer stylerebelles Modebloggerin über 50 mit Prada-Sonnenbrille, glänzende Haut durch Glow-Serum unter dem Make-up.

Ein Dauerbrenner unter unseren Blogpost ist Tanjas Bericht über ihre Erfahrungen ohne eine tägliche Feuchtigkeitspflege: Warum ich meine Gesichtscreme abgeschafft habe – und meine Haut nie besser war. Was trotzdem noch Teil ihrer Beautyroutine ist, sind Seren und Sonnenschutz. Seitdem erreichen uns immer wieder Rückfragen dazu.

Seren sind seit ein paar Jahren aus den Beautyroutinen nicht mehr wegzudenken. Auch Frauen wie Tanja, die auf die tägliche Feuchtigkeitscreme verzichten, verbannen sie nicht aus Ihrem Badezimmerschrank: hochkonzentriert, wirksam, ein kleines Wunder im Pumpspender, die Antifalten-Rettung in der Bottle. Die Realität ist – wie so oft – etwas nüchterner.

Seit vielen Jahren liebe ich die Beautyprodukte von Madara und habe in den letzten Wochen vier verschiedene Seren der lettischen Naturkosmetikmarke getestet. Morgens, abends, unter Make-up, ohne Make-up.

Madara Seren für reife Haut über 50 im Überblick: vier Flaschen mit Kartons – Niacinamide Alternative Serum, Rose Hyaluron Jelly, Hydra Glow Hyaluron Peptide Serum und Derma Collagen Peptide Serum.

Kurz vorab: Alle vier hat meine empfindliche und oft allergisch reagierende Haut gut vertragen. Aber nur zwei davon werde ich noch einmal kaufen.

Hier meine Erfahrungen mit den Madara Seren für reife Haut über 50:

Madara Derma Collagen Peptide Serum – Serumflakon zusammen mit Karton, Erfahrungen

Das Derma Collagen Peptide Serum – nett, aber eher Creme als Serum

Fangen wir mit dem schwächsten Kandidaten an. Das Derma Collagen Peptide Serum ist nicht schlecht – aber es ist für mich einfach kein echtes Serum. Die Textur erinnert eher an eine leichte Feuchtigkeitscreme, die sich zwar angenehm verteilen lässt, aber spürbar auf der Haut liegen bleibt.

Für den Winter, wenn die Haut trocken ist und ein bisschen Schutz gut gebrauchen kann, funktioniert das. Abends, als eine Art Nachtpflege, ebenfalls. Tagsüber oder unter Make-up? Für mich zu viel. Ich mag Seren, die einziehen und mir das Gefühl geben, dass sie etwas tun. Das tut dieses nicht. Definitiv kein Must-have und auch kein Produkt, das ich nachkaufen würde. Ich hatte mir irgendwie mehr davon versprochen.

Das Botanic Niacinamide Alternative 5-in-1 Serum – mein neues All-Time-Favorite

Manchmal passiert es einfach: Man probiert ein Produkt aus – und weiß nach wenigen Tagen, dass es bleibt. So ging es mir mit dem Niacinamide Alternative Serum.
Madara Botanic Niacinamide Alternative 5-in-1 Serum – Flakon mit passendem Produktkarton, Erfahrungen
Ich benutze es morgens und abends, unter Make-up genauso wie solo. Es zieht schnell ein, beruhigt die Haut, lässt sie gleichmäßiger aussehen und funktioniert zuverlässig, ohne Drama. Gerade für meine Haut ab 50, die schon immer empfindlich war, aber mit zunehmendem Alter noch ein bisschen mehr aufgepolstert werden möchte, ist das ein echtes Plus. Kein Brennen, kein Spannen, kein „Ich muss da noch was drüberlegen, sonst wird’s unangenehm“. Aber viel Feuchtigkeit, die einzieht und mir das Gefühl gibt, über den Tag einen guten Job zu machen. Würde ich jederzeit wieder kaufen. Und ja: benutze ich wirklich täglich.

SOS Hydra Intense Rose Jelly – leicht, unkompliziert, perfekt für den Sommer

Das Hydra Intense Rose Jelly ist kein Serum im eigentlichen Sinne, sondern ein „oil-free gel moisturiser“. Ich benutze es aber schon lange wie ein Serum vor allem im Sommer. Es ist die ideale Ergänzung, wenn ich ein bisschen Frische tanken möchte. Leicht, frisch, unaufdringlich. Es spendet Feuchtigkeit, ohne zu beschweren, und ist besonders angenehm unter anderen Produkten. Ich nutze es gerne unter meinem Fake-it-Gesichtsselbstbräuner ebenfalls von Madara, unter einem Tinted Moisturiser und an Tagen, an denen meine Haut einfach nur ein bisschen knitterfreier aussehen soll, ohne viel Aufwand.

Madara SOS Hydra Intense Rose Jelly – Flakon neben dem Originalkarton, Erfahrungen

Kein Glanz, kein Film, kein schmierigen Gefühl. Auftragen, fertig. Unkompliziert, zuverlässig, ideal für warme Tage und minimalistische Routinen, liegt bei mir ein Pumpspender immer auf Vorrat im Kühlschrank bereit.

Hydra Glow Hyaluron Peptide Serum – Glow, aber vielleicht einen Touch too much

Das leicht güldene Hydra Glow Serum macht genau das, was der Name verspricht: Glow. Und zwar sichtbar. Für Frauen mit fahlem Teint, müder Haut oder dem Wunsch nach mehr Strahlkraft ist das sicher eine gute Nachricht.

Madara Hydra Glow Hyaluron Peptide Serum – Flakon mit Produktverpackung, Erfahrungen.

Für mich persönlich ist der leichte Glanz allerdings oft ein bisschen zu viel des Guten. Im Alltag greife ich lieber zu Produkten, die neutral bleiben. Unter Make-up hingegen – besonders bei aufwendigeren Looks – funktioniert das Serum sehr gut. Es ist wie ein Primer, der der Haut ein bisschen Glamour einhaucht.

Ich sehe es weniger als klassisches Feuchtigkeitsserum, eher als Primer-Serum unter dem Make-up, wenn Glow ausdrücklich gewünscht ist. Ideal für alle, die Strahlkraft suchen. In meine Beautyroutine wird es nicht übergehen, aber ich kenne ein paar Freundinnen, denen ich es empfehlen werde.

Vier Madara Seren als Pumpstöße auf einer Hand: Niacinamide Alternative Serum, Derma Collagen Peptide Serum, Hydra Glow Hyaluron Peptide Serum und Rose Hyaluron Jelly im Texturvergleich.

Texturen von Madara Seren für reife Haut über 50  im Vergleich von links nach rechts: Madara Botanic Niacinamide Alternative 5-in-1 Serum, Madara Hydra Glow Hyaluron Peptide Serum, Derma Collagen Peptide Serum, Madara SOS Hydra Intense Rose Jelly

Mein persönliches Fazit zu den vier Madara Seren für reife Haut über 50:

Das Niacinamide Alternative Serum ist für mich ein echtes Must-have – ein Produkt, das immer da ist und täglich funktioniert. Das Rose Hyaluron Jelly begleitet mich zuverlässig durch den Sommer, leicht, unkompliziert und angenehm auf der Haut und immer, wenn ich eine Portion mehr Feuchtigkeit suche. Die beiden anderen Seren haben ihre Berechtigung, gehören aber für mich nicht zur festen Routine.

Wie so oft gilt: Hautpflege ist individuell. Was für mich verzichtbar ist, kann für andere genau richtig sein. Deshalb lohnt es sich, auszuprobieren – nicht alles, sondern das, was zur eigenen Haut und zum eigenen Alltag passt.

PS: MADARA ist eine lettische Naturkosmetikmarke, die 2006 in Riga gegründet wurde und sich auf zertifizierte Bio-Hautpflege mit nordischen Pflanzenextrakten spezialisiert hat. Die Produkte sind überwiegend COSMOS Organic zertifiziert, werden in eigener Produktion entwickelt und sind bekannt für ihre gute Verträglichkeit auch bei sensibler Haut. Mádara positioniert sich bewusst zwischen Wirksamkeit und Natürlichkeit und verzichtet auf aggressive Inhaltsstoffe, ohne Pflege auf reine Wohlfühlkosmetik zu reduzieren.
Weitere Informationen gibt es hier: https://www.madaracosmetics.com/

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