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Warum Langlaufen meine Lieblingssportart ist

Oder, um bei der Wahrheit zu bleiben: neben Walken die einzige Sportart, die ich als Maus- und Fernbedienungsathletin überhaupt betreibe.

1. Weil Langlaufen die ideale Kombination aus Training und Naturerlebnis bietet
Wer auf Alpinski den Berg hinabbrettert, hat kurz Spaß – bis zum nächsten Lift, an dem man in der langen Schlange wartet. Langläuferinnen hingegen gleiten im Flow durchs Winterwunderland. Die einzigen Geräusche sind das Knirschen des Schnees unter den Skiern und das Rauschen des Windes in den Bäumen. Fast lautlos bewegt man sich  durch die einsame Winterlandschaft, entdeckt Täler, die ihr sonst verborgen bleiben. Langläufer genießen herrliche Naturerlebnisse, während sie gleichzeitig die Muskulatur, Herz, Kreislauf und Balance stärken.

2. Weil Langlaufen die optimale Prävention ist
Langläufer bleiben länger gesund. Unter  präventiven Aspekten ist es eine nahezu perfekte Bewegungsform, weil sie 90 Prozent der Muskulatur beansprucht. Langlaufen ist gelenkschonend und trainiert neben der Bein- und Rumpfmuskulatur auch den oft vernachlässigten Schultergürtel. Langlaufen fördert die Ausdauer, entgiftet den Körper, verbrennt jede Menge Fett und stärkt die Knochen und das Koordinations- und Balancevermögen. Natürlich kann man auch in der Loipe umknicken, sich das Knie verdrehen oder so unglücklich auf dem Po  landen, dass wie bei Angela Merkel 2014 das Becken angebrochen ist. Doch das fällt eher in die Kategorie Pech gehabt.

3. Weil es für Langlaufen keine Altersgrenzen und wenig andere Restriktionen gibt
Langlaufen kann wirklich fast jeder. Menschen aller Altersgruppen mit unterschiedlichster körperlicher Konstitution können die Faszination des Langlaufs entdecken. Mit der klassischen Technik ist der Einstieg für Neulinge oder unsportliche Menschen wie mich kinderleicht. Und geübte Langläufer sieht man auch noch mit jenseits der 80 behende die Berge hochflitzen.

4. Weil es in den Alpen ungewöhnlich vielseitige und abwechslungsreiche Loipen gibt
Langlaufen ist alles andere als eintönig. Fast alle Wintersportorte bieten flache Loipen für Einsteiger, abwechslungsreiche Rundkurse, herrliche Panoramaloipen, anspruchsvolle Strecken mit Rennhistorie und romantische, abends beleuchtete Loipen. Oft sind Loipen besonders schön angelegt, durch Forste, um Seen herum, in immer schmaler werdenden Tälern. Ohne dass dafür Schneisen in den Wald gerissen werden müssen, die Berge aussehen lassen, als hätte ein riesiges Raubtier seine Krallen in ihre Flanken geschlagen.

5. Weil Langlaufen wenig Aufwand bedeutet
Langlaufen ist stressfreier Wintersport. Viele Loipen sind nur wenige Schritte von der Hoteltür entfernt. Das Equipment ist leicht und bequem zu transportieren. Ski anschnallen und loslaufen. Ganz individuell den Tag gestalten, zwischendurch Pausen einlegen.

6. Weil man beim Langlaufen sehr flexibel und nicht von anderen abhängig ist
Sich bewegen, wann und wie man will. Auch das gehört zu den Vorzügen des Langlaufs. Langlaufen kann man allein und in der Gruppe, beleuchtete Loipen sorgen dafür, dass man es zu beliebigen Tageszeiten machen kann, so lange es Spaß macht und dem Körper guttut. Oder einfach mal anhalten und die Aussicht genießen.

7. Weil Langlaufen ein bezahlbarer Sport ist
Der Langlaufspaß ist nicht kostenfrei, doch die Gebühren für gut gespurte Loipen sind fair und bezahlbar, auch für Familien. Im Hochpustertal zum Beispiel kostet die Wochenkarte für die Loipe 50 Euro. Während sich diese beim Kauf einer Tageskarte für Abfahrtski überlegen müssen, ob sie den Kaiserschmarrn auf der Hütte lieber teilen sollten.

Langlaufen

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